Mark Twain's Hannibal
Tom Sawyer alias Sigrid beim Zaun streichen

Riesenschildkröte auf der Straße nach Hannibal

Wir sind wieder ein Stück vorwärts gekommen und heute in Hannibal, Mark Twain`s Heimatstadt. Eine wirklich nette, typisch amerikanische Kleinstadt, die wahrscheinlich schon eine Ghosttown wäre, hätte sie nicht ihren berühmten Sohn!
Am Montag brachen wir von St.Louis, bzw St John (einem Vorort) auf und auch Karl`s Hinterrad brach - mehr oder weniger, aber wie sooft hatten wir Glück im Unglück. In St. Charles gibt es ein Radgeschäft, bis dorthin konnten wir noch fahren. Leider ist es nur ein sehr kleiner Laden und sie hatten kein Hinterrad da, das junge Mädchen war aber überaus hilfsbereit und schaute im Internet nach einem großen Radladen, rief dort an und druckte bei google-bike eine Karte aus wie wir dorthin gelangen! Es waren knapp 11km und dort wurde umgehend ein Rad eingebaut, wir bekamen in der Zwischenzeit ein Wasser zu trinken und konnten unsere Weiterfahrt planen!
Wir erreichten trotzdem Troy , was unser Etappenziel war. Kurz nachdem wir im Hotel waren, wurde es dunkler und dunkler, dann brach ein Gewitter und Sturm los- unglaublich, die Ausläufer dieses schrecklichen Tornados, der Oklahoma-city verwüstete, kam hier an!
Am nächsten Morgen sah es freundlicher aus, aber die Strecke am Mississippi war vermutlich überschwemmt, keiner konnte uns genaueres mitteilen, so daß wir heute einen Großteil unserer Route auf dem Highway 61 zurücklegen mußten. Er hat einen breiten Seitenstreifen und einen rumple strip (eingefrässte Rillen, die jeden eingedösten Autofahrer wecken). Es ist zwar nicht das ganz große Vergnügen aber es ist problemlos zu radeln. In einer kleinen Stadt namens Bowling Green haben wir eine Pause gemacht und ein Sandwich gegessen, als wir noch ein bißchen rund um die Mainstreet fuhren, sahen wir Amish-People, das ist schon kurios. Eine junge Familie mit 3 kindern, die Mädchen und die Mutter in blauen Kleidern mit Haube , der Vater (mit Bart natürlich) und der kleine Junge mit großen Strohhüten und Hosenträgern. Wir haben kein Photo gemacht, aber als wir auf dem Parkplatz das Pferd und den Wagen entdeckten trauten wir uns wenigstens von den beiden ein Photo zu machen! Unser Weg führte uns weiter nach Frankford, ein Ort mit 323 Einwohnern, wie das Ortsschild verkündet. In derTankstelle, die wie in vielen kleinen Orten gleichzeitig Lebensmittel führt,Kaffee anbietet und einen Sitzplatz für ein Schwätzchen hat. Die beiden Herren und die Besitzerin nutzten die Gunst der Stunde mal mit "Neuen" zu reden und wir hatten so eine richtig nette Unterhaltung! Nach New London (dort war ähnlich viel los wie in Frankford) konnten wir den Highway verlassen und auf einer Bilderbuchstrecke mit roten Scheunen, Kühen, grünen Wiesen, Farmhäusern - genauso wie man sich das ländliche Amerika vorstellt - nach Hannibal einradeln. Dort ist gestern Nacht noch ein kleiner Tornado durch und entwurzelte zahlreiche Bäume, riesige Ästen lagen teils noch auf der Straße, lose Schilder, die Ampeln hingen zerstört herunter , Ziegel auf der Straße - das bedrohliche Ausmaß eines solchen Sturms kann man da erahnen! Der Nordteil der Stadt ist ohne Strom.
Dennoch , wir freuten uns die Heimat Huckleberry Finns zu sehen, den Gartenzaun, den es zu streichen galt und Becky Thatcher Haus. Heute Abend sind wir noch zu einem Leuchtturm spaziert , von dem aus man einen schönen Blick auf sen Mississippi hat , der hier noch deutllich kleiner ist, wie am Ende seiner Reise in New Orleans.
Morgen werden wir alles ausgiebig besichtigen, dazu war es heute zu spät. Heute abend saßen wir noch in einer Bar (normalerweise ist um 20 Uhr Schluß in Restaurants) und wir hatten viel Spaß mit ein paarStudenten! Hier gibt es "Schaflys Pale Ale" Bier aus St.Louis und das schmeckt sehr gut!!

Riesenschildkröte auf der Straße nach Hannibal

Wir sind wieder ein Stück vorwärts gekommen und heute in Hannibal, Mark Twain`s Heimatstadt. Eine wirklich nette, typisch amerikanische Kleinstadt, die wahrscheinlich schon eine Ghosttown wäre, hätte sie nicht ihren berühmten Sohn!
Am Montag brachen wir von St.Louis, bzw St John (einem Vorort) auf und auch Karl`s Hinterrad brach - mehr oder weniger, aber wie sooft hatten wir Glück im Unglück. In St. Charles gibt es ein Radgeschäft, bis dorthin konnten wir noch fahren. Leider ist es nur ein sehr kleiner Laden und sie hatten kein Hinterrad da, das junge Mädchen war aber überaus hilfsbereit und schaute im Internet nach einem großen Radladen, rief dort an und druckte bei google-bike eine Karte aus wie wir dorthin gelangen! Es waren knapp 11km und dort wurde umgehend ein Rad eingebaut, wir bekamen in der Zwischenzeit ein Wasser zu trinken und konnten unsere Weiterfahrt planen!
Wir erreichten trotzdem Troy , was unser Etappenziel war. Kurz nachdem wir im Hotel waren, wurde es dunkler und dunkler, dann brach ein Gewitter und Sturm los- unglaublich, die Ausläufer dieses schrecklichen Tornados, der Oklahoma-city verwüstete, kam hier an!
Am nächsten Morgen sah es freundlicher aus, aber die Strecke am Mississippi war vermutlich überschwemmt, keiner konnte uns genaueres mitteilen, so daß wir heute einen Großteil unserer Route auf dem Highway 61 zurücklegen mußten. Er hat einen breiten Seitenstreifen und einen rumple strip (eingefrässte Rillen, die jeden eingedösten Autofahrer wecken). Es ist zwar nicht das ganz große Vergnügen aber es ist problemlos zu radeln. In einer kleinen Stadt namens Bowling Green haben wir eine Pause gemacht und ein Sandwich gegessen, als wir noch ein bißchen rund um die Mainstreet fuhren, sahen wir Amish-People, das ist schon kurios. Eine junge Familie mit 3 kindern, die Mädchen und die Mutter in blauen Kleidern mit Haube , der Vater (mit Bart natürlich) und der kleine Junge mit großen Strohhüten und Hosenträgern. Wir haben kein Photo gemacht, aber als wir auf dem Parkplatz das Pferd und den Wagen entdeckten trauten wir uns wenigstens von den beiden ein Photo zu machen! Unser Weg führte uns weiter nach Frankford, ein Ort mit 323 Einwohnern, wie das Ortsschild verkündet. In derTankstelle, die wie in vielen kleinen Orten gleichzeitig Lebensmittel führt,Kaffee anbietet und einen Sitzplatz für ein Schwätzchen hat. Die beiden Herren und die Besitzerin nutzten die Gunst der Stunde mal mit "Neuen" zu reden und wir hatten so eine richtig nette Unterhaltung! Nach New London (dort war ähnlich viel los wie in Frankford) konnten wir den Highway verlassen und auf einer Bilderbuchstrecke mit roten Scheunen, Kühen, grünen Wiesen, Farmhäusern - genauso wie man sich das ländliche Amerika vorstellt - nach Hannibal einradeln. Dort ist gestern Nacht noch ein kleiner Tornado durch und entwurzelte zahlreiche Bäume, riesige Ästen lagen teils noch auf der Straße, lose Schilder, die Ampeln hingen zerstört herunter , Ziegel auf der Straße - das bedrohliche Ausmaß eines solchen Sturms kann man da erahnen! Der Nordteil der Stadt ist ohne Strom.
Dennoch , wir freuten uns die Heimat Huckleberry Finns zu sehen, den Gartenzaun, den es zu streichen galt und Becky Thatcher Haus. Heute Abend sind wir noch zu einem Leuchtturm spaziert , von dem aus man einen schönen Blick auf sen Mississippi hat , der hier noch deutllich kleiner ist, wie am Ende seiner Reise in New Orleans.
Morgen werden wir alles ausgiebig besichtigen, dazu war es heute zu spät. Heute abend saßen wir noch in einer Bar (normalerweise ist um 20 Uhr Schluß in Restaurants) und wir hatten viel Spaß mit ein paarStudenten! Hier gibt es "Schaflys Pale Ale" Bier aus St.Louis und das schmeckt sehr gut!!
Sigrid_Karl - 21. Mai, 19:06
