Freitag, 24. Mai 2013

Hannibal und weiter...

Selbsterfahrung im Mark Twain Museum
Man konnte in der Kutsche sitzen und dazu lief ein kleiner Filmausschnitt, wie die Reisebedingungen damals waren.

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In dem Museum gab es unter anderem auch ein Floß , das in den "Wellen" schaukelt, dazu Sternenhimmel, Schilf und auch hier Filmausschnitte aus "Tom Sawyer und Huckleberry Finn" Filmen, also wie alle Museen hier phänomenal umgesetzt! Des weiteren waren seine Bücher und sonstige Erinnerungstücke ausgestellt.
Das Haus seiner Kindheit und das Büro (sehr armer Friedensrichter) konnte besucht werden und das war dann auch Hannibal, die ganze Stadt lebt von Mark Twain und ganze Häuserblocks sind dem Verfall preisgegeben.

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Am Abend fuhren wir dann mit dem Mark Twain-Ausflugsboot noch auf dem Mississippi , dazu gab es dinner und Musik. Das Essen war nicht erwähnenswert und die "Princess of the River" im Piratenkostüm traf selten den Ton und verpasste manchen Einsatz! Wir waren deshalb auf Deck und konnten den Fluß geniessen. Schon beindruckend und man kann seine Fantasie aufblühen lassen, wenn man darüber nachdenkt, wer und was hier schon unterwegs war..!

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Am Donnerstag ging es weiter Richtung Norden nach Keokuk, zunächst auf einem wildromantischen Riverradweg, der wegen des Tornados recht unwegsam war und wir die Räder auch über Eisenbahnschienen tragen mußten..., dann auf den Highway 61 und bei Canton sollte es auf ungeteerten Straße weitergehen, zu unserer großen Überraschung sind alle Nebenstraßen ungeteert, hier gibt es entweder Stadt (geteert) oder Farmland (ungeteert) . Zunächst ging es auch ganz gut, dann kam die erste überspülte Straße (siehe Photo), das ließ sich noch passieren, nach einigen Kilometern das nächste Stück, da waren das Rad und die Schuhe schon ziemlich schlammig, nach dem 3. Schlamm waren auch die Socken schlammig und der Matsch zog einem fast die Schuhe aus. Wacker radelten / knirschten wir wieder ein paar hundert Meter - dann stand das Wasser ca 50 cm tief auf der Straße....also das Ganze wieder zurück, nach dieser Matschorgie sahen wir 4 vielleicht aus! Die Räder knirschten und der Dreck hing unter dem Schutzblech, daß sie sich fast nicht mehr drehen ließen, also zuürck auf den Highway und dann ca 30km mehr bis Keokuk. Bis wir im Motel ankamen, war es fast dunkel undalles fest angetrocknet, die Räder ließen wir erst mal draußen und wir beide flitzen zum Empfang, daß sie ja nicht unsere Schuhe sahen! Wir bekamen ein Zimmer und putzten alles notdürfig. Müde und hungrig machten wir uns auf die Suche nach etwas Essbarem - es gab Pizza an einer Tankstelle, aber wenigstens Bier, so saßen wir dann inmitten von Pizzakarton, Plastikgabel und Dosenbier beim Abendessen in unserem Zimmer, zum Nachtisch gab es noch einen Schoko-cookie. Dazu trockneten unsere nassen Schlammschuhe auf der Klimanalage - ihr möchtet gar nicht wissen, wie es in dem Zimmer gerochen hat, zum Glück ließ sich das Fenster öffnen, in den Motels eine absolute Ausnahme.
Heute morgen sind wir zur Autowaschanlage und haben die Räder geputzt, dann 5 Tropfen Öl und weiter gings!

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Kurz vor Keokuk kamen wir in den nächsten Bundesstaat

Keokuk war mal eine große und wichtige Stadt am Mississippi, auch heute noch gibt es wenig Industrie. Von dort ging es wieder auf den Highway 61, alle ungeteerten Nebenstraßen auf unserer Strecke ließen wir unbeachtet, in Burlington (einer wirklich sehr schönen Stadt mit großer Altstadt und der gewundensten Straße der Welt Snake Alley) bekamen wir den Tipp auf einem alten Highway 99, der inzwischen geteert ist, bis Wapello, unserem heutigen Ziel, zu fahren. Das war wirklich eine schöne kleine Landstraße mit wenig Verkehr, sanften Wellen - von Hügeln kann man nicht sprechen, Farmland, Hunden an der Leine, wir überquerten den Iowa-River und ein lokales Radrennen sauste an uns vorbei! Nachdem es heute Morgen mal wieder sehr abgekühlt hatte +6°, erwärmte die Sonne doch so allmählich, aber der Wind kam von Norden und war sehr kalt, aber bei euch ist das Frühjahr nur stundenweise angekommen!
Morgen fahren wir bis Muscatine - nur eine kurze Etappe , da ja das Champignonsleague Finale ist , nach 2 Tagen mit je über 130 km etwas relaxen!
Dann biegen wir auch schon nach Osten ab, nach nomm und nuff jetzt romm und das letzte Drittel unserer Reise beginnt.
Have a good one, guys!

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