Long Island

Die Straße (Zugbrücke) in Mystic wird hochgezogen , wenn ein Schiff durch möchte
Das gibt es hier überall, auch Eisenbahnschienen werden bei Bedarf hochgeklappt

Badefreuden auf Long Island am Wildwood Statepark
Am Donnerstag hatten wir einen Strandtag, es war nicht mehr ganz so heiß, aber schön sonnig. So sind wir über kleine Landsträßchen nach Old Mystic. Dort sahen wir ein Schild "Museum and Research Center", wir hatten Zeit und traten ein. Eine sehr nette ältere Dame (volunteer) erklärte uns, sichtlich erfreut über unser Interesse ihre Schätze! Ein wahre Schatzkammer ist es auch, bereits vor 60 Jahren begann eine historisch interessierte Mrs Butler mit der Recherche , wer wann hier gesiedelt hat. Wir sahen hunderte von Aktenordnern mit scheibmaschinenbedruckten Seiten, alte Photos von Personen und ihren Häusern, Geschäfte, auch über die Pequots hatte sie geforscht und es herrscht wohl ein reger Austausch an Informationen. Auch werden empfindliche Sachen im Museum (welches wir besichtigt hatten) gelagert, da sie dort ein klimatisiertes Archiv haben. Es war so unterhaltsam und nett, wir hätten noch lange schauen können. Aber wir haben ja Urlaub und keine Zeit! Als nächstes kam Mystic, liegt bereits am Meer und hat einen schönen Hafen und ein Schiffsmuseum, Touristen und Cafés. Mehr oder weniger an der Küste entlang furhren wir wieder nach New London. Am Freitag ging es dann mit der Fähre über den Sound nach Orient Point auf Long Island, leider bei dichtem Nebel - wir sahen nichts!!
Auf Long Island dann nach Easthampton, Southampton , wo die richtig Reichen wohnen, leider waren alle gerade mit ihren großen Mercedesen (ist das die Mehrzahl?) und Porsches unterwegs - kurz es war ein Höllenverkehr und überhaupt kein Vergnügen! Aber es sichert die Arbeitsplätze in Stutttgart. In Southampton saßen wir eine Weile in einem Straßencafé und haben die Leute beobachtet. Karl meinte, nach 10 Minuten hat man genügend Photos für einen Bildband! Irgendwann gingen uns die Schnösel, die sich nicht vorstellen können, daß es T-Shirts unter 400$ gibt, doch auf den Wecker! Unser Nachtquartier war im Norden von Southampton, idyllisch am Highway und das war das Problem. Der Highway war wie eine Autobahn ohne Randstreifen und das Frühstück gab 's in einem 2 km entfernten anderen Hotel! Nachdem wir abends nur ca 600m auf dieser Strasse zum Essen fuhren und zurück durchs Gebüsch geschoben haben, weigerten wir uns einfach diese Strecke nochmals zu fahren. Aber - no problem- wir wurden zum Frühstück mit dem Auto abgeholt und wieder zurückgefahren!
Bei leichtem Regen ging es heute morgen an der Nordküste weiter. Doch bald kam die Sonne und wir hatten heute Straßen mit weniger Verkehr und saßen eine ganze Weile in einem Statepark am Strand und haben den mexikanischen und indischen und amerikanischen Familien beim Baden zugeschaut - mir war es zu kalt! Unser Motel ist heute in Port Jefferson. So jetzt suchen wir eine Laundry auf und retten was zu retten ist ,um nach 3 Monaten Radtour für New York ein wenig stadtfein auszusehen!
Sigrid_Karl - 29. Jun, 17:19
Friederike (Gast) - 30. Jun, 06:14
Alle schon rum? Es kann doch nicht sein auf eure interessanten Berichte verzichten zu müssen! Eure schönen Erlebnisse gehören doch schon zum Alltag! Ich wünsche euch viel Spaß und spannende Tage in N.Y.; eine kleine Oase ist der Bryant Park mit einem französischen Cafe (E40th St.).
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