Sonntag, 28. April 2013

Gulf Shore

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Zwischen den Keys sind wir auf oft kilometerlangen Brücken unterwegs

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Das ist eines de ältesten,noch erhaltenen Häuser in Pensacola

Am Samstag kamen wir auf unserer Weiterfahrt durch Pensacola, die älteste europäische ständig besiedelte Ortschaft, seit 1539 um genau zu sein. Da während dieser Zeit, fünf mal die Flaggen , d.h. die Besatzer äh .. Besitzer (Spanier, Franzosen, Engländer ..)wechselten , heißt die Stadt Pensa (griech pente=5). So genug Klugscheißer...es war jedenfalls eine sehr sehenswerte Ortschaft, die sehr liebevoll restauriert und renoviert wurde. Die erhaltenen Häuser sind von ca 1820 ab, teils sind sie zugänglich und Ausstellungen zeigen, wie das Leben damals war. Es war ein bedeutender Hafen mit Holzhandel und die Stadt kam zu Reichtum. So sind in einer geführten Tour auch 3 vollständig eingerichtete viktorianische Villen zu besichtigen, ich wär am liebsten sofort eingezogen!! Das Nette war auch, daß die Guides in Kleidung aus dieser Zeit unterwegs waren, und in einem Art Freilichtmuseum dort kochten , Handarbeiten vorführten , Gartenbau betrieben...sehr, sehr nett! Ein Großteil der renovierten Häuser sind tatsächlich bewohnt.
Am Abend kamen wir dann wieder an der "Riviera Alabamas" an und haben ein schönes Motel am Strand gefunden und schnell noch ein Bad genommen.
Ich sende euch ein paar Sonnenstrahlen, Sandkörner und Wellen!!
Heute trat Plan C ein: Plan A war auf dem Perdita Key 44km zur Fähre zu radeln, überzusetzen und weiter Richtung New Orleans. Als wir an der Fähre ankamen - bad news- auf Grund technischer Probleme fährt heute k e i n e Fähre! Etwas ungläubig warteten wir ca 30 min in der Hoffnung, daß sich was tut - dabei trat Plan B in Kraft - ärgern- schnell merkten wir, daß wir damit überhaupt nicht weiterkommen.
Plan C war nun, den ganzen Weg wieder zurückzufahren, da nichts kommt unterwegs, nur Ferienwohnungen, kein Campingplatz, kein Restaurant, nichts... und so sind wir nun ca 10km weiter als heute morgen! Wir haben aber nochmal gebadet und hatten einen schönen Nachmittag am Meer! Am WE ist hier immer richtig was los, manche fahren 5 Std um ein paar Stunden am Meer zu verbringen. Viele junge Leute machen auch richtig Party, so wie das mit den Alkoholgesetzen zu vereinbaren ist, in Florida gab es sonntags keinen Alkohol! Hier haben wir heute Abend ein Bier bekommen, wir sind ja auch in Alabama inzwischen.
Für morgen sind wir gespannt, entweder fährt die Fähre (ab 8 kann man anrufen) oder 130 km Umweg , rund um die Bon Secour Bay steht an! That's live!

Freitag, 26. April 2013

Noch 390 km bis New Orleans

Kilometerstand 1651

Bar Carabelle Junction in Carabelle, zurückversetzt in die Fifties oder Sixties haben wir uns in dieser Bar mittags mit einem Thunfisch-Sandwich und -Achtung- Kaffee in richtigen Tassen (zum ersten mal auf dieser Reise) gestärkt!
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Strand bei Panama City Beach, der Sand hier ist weißer und weicher als jeder Sand , den wir je gesehen haben!
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und auch hier geht die Sonne unter, jetzt sogar eine Stunde früher, da wir nun in der central time Zone sind, 7 Stunden später als in Deutschland
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Heute morgen gab's kein Hotelfrühstück, nur Kaffee,so sind wir mit unseren Bechern und Sandwiches an den Beach und haben dort gefrühstückt - und konnten Delphine sehen und Pelikane und Möwen und Strandstelzen und andere Vögel. Das hat was!!

So sind wir immer noch auf unserem Weg am Golf von Mexiko entlang, heute fuhren wir denn ganzen Tag (über 100km) an den tollsten Ferienwohnungen, -anlagen ,Hotels ,Motels entlang. Der Strand ist wunderschön mit dem weißen Sand. Leider war auch ziemlicher Verkehr, es ist Wochenende und da fährt man schon mal ans Meer....
Dafür gibt es hier Austern, Hummer, Krabben , Muscheln und ähnliches Getier zum Abendessen, heute habe ich meine ersten crab legs "erlegt", sehr gut aber doch ein Kampf mit dem crab cracker, morgen esse ich wieder Hamburger...
Morgen werden wir Florida vermutlich verlassen und Alabama erreichen.
So long guys.

Dienstag, 23. April 2013

Durch die Sümpfe

An den Ufern des Econfina River
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Dem Sumpf grad nomohl entronnen!
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Die Jungs in grauen Kitteln , die dort am Straßenrand arbeiteten, haben wir dann nicht mehr fotografiert...
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Laut Internet kommt ca 1km von unserem Hotel ein Fischrestaurant, es war dann ein Wagen mit Tischen im Freien, das Essen - Krebs und Barsch - war trotzdem sehr gut, wenn nur die tausende Sandfliegen nicht gewesen wären..
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Wir sind nun in Medart, immer noch an der US 98 , südlich von Talahassee, die Strecke müssen wir auf der US 98 zurücklegen, was aber gut geht, da der Verkehr sich in Grenzen hält und es immer einen breiten Seitenstreifen gibt.
Wir sind einige Zeit mit Hap und Diane geradelt, die von Tampa wieder nach Hause in Ohio radeln. Das ist immer sehr nett und unterhaltsam, so ein bißchen smalltalk beim radfahren. die beiden sind heute aber nach Norden abgebogen, während unser Weg zunächst mal weiter nach Westen führt.
Diese Gegend hier wurde bereits 1580 ca von De Soto , einem spanischen Eroberer heimgesucht, er würde von entdecken sprechen....Von Europäern wurde sie allerdings erst so um 1700 besiedelt. Selbst wenn man heute so links und rechts vom Straßenrand schaut, kann man sich nur schwer vorstellen, wie die Leute hier durchgekommen sind, der Urwald , bestehend aus Palmen, Zypressen, Oak live trees ect und die Sümpfe beginnt sofort.
So ist es landschaftlich immer noch sehr beeindruckend, weil es eben so ganz anderst, als bei uns aussieht, wir aber trotzdem immer durch den Wald fahren. Orte gibt es keine - wenn überhaupt kommt eine Tankstelle, an der pulsiert kurz das Leben , tanken, einkaufen, kurzes Gespräch, eine Tankwartin hatte heute ein T-Shirt an auf dem stand "I live on an island - but they know me here" Das triff's richtig gut, welches Leben sich in dieser Abgeschiedenheit hier abspielt. Hier kann man das "wahre" amerikanische Leben ganz gut studieren.
We love it, guys!

Montag, 22. April 2013

Perry

Radertreffen auf der Brücke über den Suwanne-River (Charles, Hap, Diane und Karl)
https://www.youtube.com/watch?v=14wFu2bcbUg
https://www.youtube.com/watch?v=oN0eFJxf_Vk

..und zur Einstimmung, das schöne Lied, daß die armen Jungs im Bürgerkrieg 1860 sangen..

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Nein, das ist nicht unser Motel heute..

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Salem, lag auf der Strecke , eine beginnende Ghost Town, eine Baptist church und ein bewohntes Haus, aber ein großer Friedhof...
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Sonntag, 21. April 2013

Cross City

Zur Zeit ist "transit" angesagt, das heißt wir radeln ohne besondere highlights ,um vorwärts zu kommen. Hier hat es einige stillgelegte Eisenbahnstrecken, die zu bike lanes umgebaut wurden, so kommen wir uns fast wie im Siebenmühlental vor! Nur, daß es 46 miles (ca 75 km) geradeaus geht und auf der ganzen Strecke 3 winzige Ortschaften kommen. Es hat auch unglaublich abgekühlt - gestern morgen hatte es noch 13° nach einem heftigen Regen in der Nacht. Es war bewölkt und gegen nachmittag konnten wir unsere Regenkleidung testen! Wir haben gestern abend in Dunnellon, unsere ganzen warmen Sachen angezogen, das habe ich frühestens in Memphis erwartet!
Auch heute ging es über kleinere Landstraßen und eine solche Rail-Bike Lane weiter. Heute morgen tönte aus allen Kirchen Gesang und Musik- hier kommen auf 200 Einwohner schon 6-7 Kirchen in allen Glaubensrichtungen. Auf halben Wege trafen wir ein amerikanisches Paar, das auch mit dem Rad unterwegs ist, wir sind zusammen jetzt im Carriage Inn in Cross City abgestiegen und werden nachher zusammen essen.Dann können wir unser englisch mal wieder auf Vordermann bringen!!
Am Dienstag oder Mittwoch sind wir hoffentlich wieder an der Küste am Apalachicola Bay. See you guys!

Florida - auch das Land der Orangen - Alte Werbung im Pioneer Museum
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Freitag, 19. April 2013

Zephyrhills (Km-Stand 932)

Wir sind unterwegs in Richtung Norden und über Wauchula heute bis Zephyrhills gekommen, laut unserer Karte sind es nur noch 1100 km bis New Orleans. Wenn es weiterhin so gut läuft , können wir in 11 Tagen locker dort sein!!
Heute morgen In Wauchula, wir radeln vom Motel 1,2 km zum breakfeast.
Wir öffnen die Tür - ein fröhliches "Good morning , honey how are doing?" - "oh, fine and you "- "Great, sit where ever you want. Our specials are over there (zeigt auf handgeschriebene Tafel an der Wand) , wir setzen uns . "Some coffee, sweety?" - "Yes, please"
2 Kaffeebecher, 2 Gläser Wasser ( mit Eis natürlich) und die Karte kommen. Wir entscheiden uns für Sandwich mit Bacon, Salat (Letuche) und Tomaten, sowie toast mit Marmelade. Die Dame nimmt die Bestellung auf und fragt Karl "Also a BLT-Sandwich?"- Ratloser Blick.. a BLT? Bacon - letuche - tomatoes, BLT?"- Aah , verstehe ja bitte... "Some more coffee, sweety?" Sweetys trinken, essen und ich bewundere noch die bunten Fingernägel - worauf ein "Oh, that must be a great day, that's the second compliment today!"- Mit den besten Wünschen für den großen Tag verlassen wir frohgelaunt die gastliche Stätte!
..und dann ging es über 120 km über' s Land, vorbei an Landwirtschaft, Orangenhainen, Kühen, kleinen und größeren (Lakecity) Ortschaften, hatten großes Glück, daß wir einen Wolkenbruch an einer Tankstelle abwarten konnten und dann ging's bei 93F und 200% Luftfeuchtigkeit weiter.
Ja, wir hatten einen großen Tag!!!

Warenhaus von einst in Arcadia
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Am Weg nach Wauchula entdeckt
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Mittwoch, 17. April 2013

...

Zuerst mußte ich im Motel ein langämeliges Hemd kaufen, um nicht noch mehr Sonnenbrand zu bekommen.
Everglade City haben wir uns am Dienstag vormittag noch angeschaut, außerdem haben die Damen vom ehemaligen wash-house ein sehr nettes Museum eingerichtet, das von den Anfängen der Siedlung (1860 ungefähr) bis heute allerlei Präziosen zeigt. Die Hochzeit der Stadt war beim Bau des Tamiani trails unter Mithilfe der Indianer und dann in den 20er Jahren , als reiche Amerikaner aus dem Norden hier ihr Winterquartier bezogen.
Zurück auf unserer Straße ging es weiter Richtung Napels am Kanal entlang, je näher wir der Stadt kamen umso seltener wurden die Alligatoren, aber landschaftlich trotzdem sehr kurzweilig. Es ist "topfeben" und nur Palmen oder sonstige große Bäume unterbrechen den endlosen Horizont und die endlose Straße, wie immer läßt es sich gut fahren. Meist hat es einen Seitenstreifen, aber wir werden immer in gebührenden Abstand überholt.
Radfahren ist hier wirklich "easy going". Es war wieder sehr heiß und feuchtwarm - geht mal ins Südamerikahaus der Wilhelma!!
Napels ist eine sehr elegante Stadt mit einem kleinen "Histric District"
auf den sie sehr stolz sind, nett renovierte Häuser beherbergen heute Galerien, Modeboutiquen ect. Die Autos , die hier fahren, sichern uns in Stuttgart noch viele Arbeitsplätze!
Riesige Häuser/Villen direkt am Meer mit Gärten, in denen alles wächst , was wir höchstens aus dem Blumentopf kennen!
Wir haben in einem netten Motel übernachtet, zu unserer Freude kamen wir mit den ersten Regentropfen dort an, dann brach ein Wolkenbruch aus - unglaublich - ebenso unglaublich, daß es anschließend nicht kalt ist, wir konnten schön draußen zu Abend essen und dem Geplätscher vom Trockenen aus zusehen.
Am nächsten Morgen nahmen wir ein wunderbares Bad im Golf , es ging erfrischt auf's Rad und mehr oder weniger an der Küste entlang nach Fort Myers, dank unserer google bike map haben wir auch wunderbar durchgefunden,noch kurz die Winterresidenz von Thomas Alva Edison (er ist der einzige , der in 65 Jahren jedes Jahr mind. ein Patent in den USA angemeldet hat - insgesamt 1070) besichtigt und nun sind wir in North Fort Myers und morgen gehts weiter nach Wachula!
Johannes hat nach Unterschieden zu Ossis und Wessis gefragt - außer, daß hier niemand Cowboyhüte trägt, ist mir noch nichts aufgefallen. Alle sind sehr freundlich,höflich und rücksichtsvoll miteinander. Man sieht mehr Schwarze, aber Hispanics oder Kubaner hat es hier ebnsoviele. Im Flugzeug haben wir zur Einstimmung "Django unchained" angeschaut, so brutal der Film ja ist, er hat gepaßt. Als 2.Film habe ich "Hitchcock" gesehen, in dem es ja um das "making of" von Psycho geht, seither dusche ich nur noch mit offenem Duschvorhang!


City Hall in Everglades City
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Big Cypress and Sigrid
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Naples

...haben gerade hier ein tolles Morgenbad genossen bei ca. 26 Grad Wassertemperatur !!!
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Montag, 15. April 2013

Miccosukee-Indianer und weitere wilde Tiere

Am Sonntag war nur eine kurze Etappe angesagt, nach nur 45 km mußten wir im Resort übernachten, da nichts anders in erreichbarer Nähe kam. So verspielte Karl 10$ und wir schauten mit großen Augen wieviel andere in den Automaten, beim Bingo oder Poker verschwinden ließen!
Am Montag ging's früh los , es war heiß, wie immer und sonnig .
Der Taminani Trail, wie die Straße heißt, führt direkt am Nationalpark entlang und so hatten wir auf den 131 km tollste Ausblicke auf Alligatoren, Schildkröten, Vögel in allen Formen, Größen und Farben. Dazwischen kam noch Shark Valley, der Nordeingang des Parks, den wir auch noch durchgeradelt sind. Da gab es auch Alligatoren in allen Größen von ca 50 cm bis gute 3m! Wir haben bestimmt hunderte von Alligatoren gesehen!! Schatten gab es so gut wie gar keinen und obwohl wir irgendwann langärmelige (!) T-Shirts anzogen, waren wir knallrot und ziemlich k.o. als wir in Everglade City ankamen.
Dieser Ort ist kurios, weit verstreut liegen bunt bemalte Häuser , er hat nur ca. 400 Einwohner. Es gibt aber ein sehr schönes Motel , das frühstück war sehr gut, und in den Zimmern hat es 16°!!
Jetzt geht's wieder in die Hitze und nach Naples, eine kürzere Strecke heute, aber in langen Ärmeln!

https://www.booking.com/hotel/us/miccosukee-resort-gamin
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Vermutlich gefährlich !!!
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und extra für die netten Damen der Degerlocher Post:Das kleinste Postamt der USA steht in Florida in Ochopee.
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Am Freitag waren wir der Hitze und wegen des kulturellen...
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