Montag, 13. Mai 2013

Tupelo

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Karl und der Old natchez Trail, der neue ist eine tip-top geteerte Straße

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...ihr wißt jetzt wo wir heute waren

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am birthplace of the one and only Elvis Aaron Presley!

Ja, auch wenn man nicht der Wahnsinnfan ist - da bekommt man schon ein wenig Gänsehaut, wenn man an so einem Ort ist. Tupelo ist eine nette, typisch amerikanische Kleinstadt, mit etwas downtown und in dieser Altstadt gibt es den hardware- store ( ein Geschäft mit allem was man zum Leben braucht, Hacken, Nägel, Schrauben, Butterfässer, Waschbretter, Geschirr, Sägen und auch Gitarren) und der Legende nach, war Mrs Presley mit ihrem Sohn Elvis hier (ein Kreuz auf dem Boden zeigt ,wo er genau stand), um ihm ein Geburtstagsgeschenk 1946 zu kaufen. Eigentlich sollte er ein Fahrrad bekommen, dann sah er ein Gewehr an der Wand und wünschte sich das, die besorgte Mutter und Mr Bobo überredeten ihn zu einer Gitarre. Wir waren in dem hardwarestore und ein älterer Herr, der Elvis eigentlich noch gekannt haben müßte , führte uns ganz stolz durch alle Abteilungen und erklärte und erzählte....mit ein paar Postkarten und Sticker konnten wir uns loskaufen. Die Leute können einfach nicht glauben, daß wir nur mit dem Rad unterwegs sind und jedes zusätzliche Kilo vermeiden müßen.
Dann radelten wir zum Geburtshaus, für amerikanische Verhältnisse sehr dezent. Ein großer Park mit Gedächtniskapelle,einem Museum und der Kirche, in die er als Kind immer ging und dort zum ersten Mal mit Gospelmusik in Berührung kam. In der Kirche lief ein 15 min Film , in dem so ein Gottesdienst in den 40er Jahren nachgespielt wurde, natürlich in schwarz/weiß und in der damaligen Kleidung. Wie der kleine Elvis dann als 10jähriger seinen ersten Auftritt dort hatte und ein Lied vom "Old shep" sang. Sehr awesome!
Das Haus ist ein so genanntes gun-shot house , vorne und hinten eine Tür, quasi in Schußrichtung, so sind die einfachen,alten Häuser hier alle, eigentlich wegen der Frischluftzufuhr...
Seine Familie war ja wirklich bettelarm, sein Vater arbeitete als Maispflücker und ähnliches. Als Elvis 13 war zogen sie nach Memphis, so ist das Mobiliar zwar nicht mehr original, aber alles ist sehr liebvoll zeitgenössisch eingerichtet und dekoriert.
Das Museum hat auch ein paar ganz interessante Photos, Kostüme, Eintrittskarten ect. und wie immer in den Museen hier, sehr gut arrangiert und ausgestellt. Es wirkt immer alles sehr lebendig hier, nicht so steif wie bei uns oft.
Tja , und nun schlafen wir in einem Motel nur wenig entfernt...it's alright.

Samstag, 11. Mai 2013

Weiter in Richtung Norden

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Cypress Swamp hinter Jackson (..we got married in a fever..von Jonny Cash Jackson)

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Hier hat mein Rad richtig gut Platz!
Die Hotel/Motelzimmer sind immer riesig, 2 Räder unterzubringen ist überhaupt kein Problem

Wir radeln fleißig in Richtung Nashville, inzwischen haben wir 3044 km zurückgelegt. Wir sind auf dem Natchez Trace Parkway unterwegs der geradewegs von Natchez nach Nashville 444mi führt und keine Kreuzung, keine Ampel, kein Stoppschild - nichts - tatsächlich eine Parkstraße, die zwar von Autos befahren werden darf, aber nur mit 50 mi, keine Lastwagen, kein Durchgangsverkehr, in Europa gäbe es dafür nirgends den Platz.
Es ist also sehr entspanntes radfahren, das einzige Manko ist, keine Verpflegungsmöglichkeit unterwegs und abends muß man ein paar Bonusmeilen fahren, um zu einer Unterkunft zu gelangen. So können wir hier den Wasser-Karle und die Vesper-Mama machen...Es gibt dafür alle 20 mi ein restroom, unzählige Picnicplätze, Hinweisschilder auf die historischen Begebenheiten auf diesem Trace (von Indianerverträgen bis zum Bürgerkrieg ect.) und kleine Wanderungen , z.b. rund um den malerischen Cypress-Swamp (Wasserzypressensumpf). Immer wieder sehen wir Schildkröten und Schlangen in allen Farben und Längen.
Unser nächstes großes Ziel ist Tupelo und da ist wer geboren? Wer weiß es? Auflösung folgt vermutlich am Montag!

Habe ich euch von den unzähligen Möglickeiten einen Lichtschalter an einer Lampe anzubringen schon berichtet!? In den USA sind Deckenlampen unüblich und so hat jedes Motelzimmer ca 5 - 6 Lampen an der Wand , auf dem Schreibtisch, am Bett, Stehlampen...und da gibt es Knöpfe zum drehen (einmal drehen hell, zweimal drehen sehr hell,dreimal drehen dunkel) teils am Sockel oder unter der Glühbirne, es gibt aber Köpfe zum drücken (einmal drücken hell...usw), es kann aber auch ein Kippschalter sein...
Desgleichen bin ich über die Möglichkeiten einen Wasserhahn zu gestalten und den Benutzer herauszufordern, ob er wohl herausfindet, ob man an dem Knauf ziehen, drehen oder drücken muß, ob man den sehr kleinen Hebel nach oben oder unten drehen muß,ob es eine Lichtschranke gibt...es gab Momente da wähnte ich mich schon bei der versteckten Kamera!!
Ansonsten sind die Motelzimmer immer mit Kühlschrank, Mikrowelle, Bügelbrett und -eisen, Kaffeemaschine mit Pads, großem Fernseher, riesigen Betten, Schreibtisch und Sessel ausgestattet. Im Bathroom gibt es Shampoo, Conditioner (ganz wichtig) und Lotion, sowie Tissues und ca 10 Handtücher in allen Größen. Wenn ich da an Dt. denke, wie dort manche Zimmer ausgestattet sind..!
Was aber auf keinen Fall , niemals, unter gar keinen Umständen fehlen darf, schon allein der Gedanke treibt jedem Amerikaner den Schweiß auf die Stirn
der Eiswürfelautomat und der im Zimmer befindliche Eiswürfelbecher. Ohne Eis geht hier keiner auf die Straße, Motorradfahrer haben in ihren Anhängern Eis und Bierdosen, die Pick-ups haben eine Kühlbox hinten, jeder Autofahrer hat eine Kühlbox dabei.
Die Eisautomaten stehen im Flur und sehr schnell haben wir gemerkt, daß wir kein Zimmer in dessen Nähe haben möchten, erstens kühlt das Ding ratternd und zweitens rutscht das Eis krachend in die Becher!
Wenn wir uns schon mit Amerikanern unterhalten haben, die in Europa waren, so kommt niemals Kritik, nur nach längerem Gespräch kam mal der Hinweis, daß wir alles so warm trinken..!

Frisch gewagt und frisch hinaus!
Kopf und Arm mit heitern Kräften
Überall sind sie zu Haus;
Wo wir uns der Sonne freuen,
Sind wir jede Sorge los,
Dass wir uns in ihr zerstreuen,
Darum ist die Welt so groß.
, gell?!

Donnerstag, 9. Mai 2013

Natchez und Port Gibson

Bed & Breakfast mit Schaukel-Veranda
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Steamboat-Karl
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Gürteltier - leider überfahren
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Wir sind gestern gut in Natchez angekommen, um 17 Uhr saß Karl schon beim ersten kühlen Bier! Natchez war einst ein großer Hafen und die Pracht dieser vergangenen Tage ist auch noch an den schönen, großen Häusern zu sehen. Heute morgen sind wir kreuz und quer durch downtown, haben ein Kirche von 1837 besichtigt und ein Fotoausstellung mit Bildern aus der Zeit um 1900! Wunderschöne Stadt und schöne Athmossphäre.
Natchez liegt außerdem auf einem Berg! Der erste seit über 4 Wochen.
Wir kamen auf er rechten Mississippiseite in Louisiana nach Vidalia, fuhren über die große Brücke, waren wieder in Mississippi (Bundesstaat) und die Landschaft wird hügelig!
Heute ging es auf Natchez Trace Parkway weiter, ein alter Büffelweg, Indianerweg ,Mississippi-Blues-Trail und auch De Soto kam hier entlang. Er geht 440 mi -700km bis Nashville und da uns dieser ruhige Trail so gut gefiel, haben wir mal kurz umgeplant und radeln den jetzt weiter! Von Nashville aus müssen wir dann wieder neu planen!
Heute nächtigen wir in Port Gibson in einem Bed & Breakfeast House Isabella , ja in einer alten Villa von 1880 mit einer Schaukel auf der Veranda, wunderschönen alten Möbeln, modernes Badezimmer, sehr nettem Ehepaar, das uns gefüllte Paprika gekocht hat und einen Whiskey-Schokokuchen mit Eis zum Dessert! Mit vollem Bauch schaukeln wir ein bißchen und lauschen dem Verkehr und den Grillen! It's so awesome!

Dienstag, 7. Mai 2013

Mississippi aufwärts (langsam)

Zuckerrohr (im Anfangsstadium) überall
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Hier fahren wir so richtig durch die Südstaaten, wie man sich' s vorstellt, endlose Zuckerrohrfelder, Plantagen , die großen Oak Trees mit dem spanischen Moos.

Cowboy = Carboy
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Er stieg ganz cool mit seinem Revolver und Messer aus seinem Auto. Uns blieb echt kurz der Mund offen stehen, als er wieder aus der Tankstelle kam, fragten wir , ob wir ein Foto machen dürfen, ein cooles Nicken, aber doch auch ein bißchen geehrt.

Wurtele - Museum in New Road
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Die ehemalige Bibliothekarin führte uns durch das Haus eines Overseers (Aufsehers) einer Plantage, 2 Zimmer und große Veranda , sowie ein outhouse..

Wir sind nun in New Roads, einem netten Ort am False River, der Mississippi hat hier 1722 seine Richtung geändert und schon ist ein "falscher Fluß" enstanden.
Am Sonntag hatten wir den kältesten Gegenwind , wir strampelten um auf 20 km/h zu kommen, aber nach ein paar Minuten waren es wieder nur 12 km/h.
Wir fuhren von La Place bis Entenhausen äh Donaldsonville.
www.oakalleyplantation.com/
Dennoch haben wir es zur Oak Alley Plantage geschafft, d i e Plantage schlechthin, auf jedem Bildband ist sie mit ihren 28 uralten Oak Trees an der Alleeeinfahrt zu sehen! Es war die luxuriösteste Plantage weit und breit, an jeder Seite gibt es 28 Türen und Fenster und der Weg zu den Sklavenhütten ist ebenfalls von 28 Oak Trees flankiert. Eisblöcke wurden weit den Mississippi herab transportiert, auf große Platten auf den Tisch gestellt, darüber war eine Art Riesenfächer , der von 2 Haussklaven über ein Seil bewegt wurde, so daß kühle Luft im Raum verteilt wurde! Eine riesige, rundum laufende Veranda sorgte zusätzlich für Schatten.
Wieder waren die Damen und Herren Volunteer(Ehrenamtliche , die die Führung machen ) in Kostümen der Zeit gekleidet und führten durch die möblierten Räume.
Ganz anderst die Sklavenhütten , in winzigsten Zimmern lebten 2 Familien, wobei die französischen,katholischen Besitzer darauf achteten, daß Paare getraut wurden, die Eheleute wurden dann auch nicht getrennt verkauft, die Kinder jedoch schon, da hatte die katholische Kirche nichts dagegen! Unglaublich, hier konnte man eine Liste sehen, was die 22 Haussklaven und die 58 Feldsklaven "wert" waren, als Einarmiger waren es nur 50$, als junger Mann schon 1000$.
Am Abend erreichten wir Donaldsonville und fanden ein gutes Motel, auch wieder weit weg vom Ort, so daß es Vesper vom Subway gab!
Die Motels liegen immer autofahrerfreundlich an der Hauptstraße und so 5 mi bis zum Restaurant sind mit dem Rad schon lästig weit.
Der Montag war kein great day - eher ein kleiner Tag, erst haben wir uns jämmerlich verfahren, die Alternativstraße hörte dann wegen Unterspülung auf und irgenwann nach 75 km standen wir zwischen Auffahrten zur Interstate, zum Highway, kein shoulder(Standstreifen), Brücken, Höllenverkehr...bei Baton Rouge, was tun? Wir drehten und wendeten unsere Karte und beschlossen wieder ein großes Stück zurückzufahren und am nächsten Tag neu zu planen. So sind wir dann 114 km gefahren, waren aber ca 50km von Donaldsonville weg!
Heute hatten wir wieder eine schöne Strecke, wenig Verkehr, nette Landstraßen, Bäche und Sümpfe (seit 2 Tagen haben keinen Alligator mehr gesehen), große Zuckerrohrfelder, die Oak Trees,es war warm und sonnig, wenig Wind und heute Abend in New Roads, gab es ein richtiges Restaurant mit Blick auf den False River uns sehr guten Fischgerichten!
Morgen müssen wir es bis Vidalia/Natchez schaffen, 140 km auf denen nach 35 km eine Tankstelle kommt, sonst nichts...

Samstag, 4. Mai 2013

La Place

New Orleans ist grandios, was für eine tolle Stadt, das French Quartier ist wieder sehr schön renoviert, die schmiedeeisenen Balkongeländer, für die das Viertel berühmt ist, viele Touristen, aber was wir am wenigsten erwartet haben - es war kalt (mit 10° der kälteste Maitag seit 80 Jahren) und es regnete erneut! Am Morgen fuhren wir in den nördlichen Teil , zu den alten, großen Friedhöfen mir ihren Gruften wie in Buenos Aires. Ein Besuch dort, sagt viel über die Entwicklung der Stadt aus.
Dann radelten wir kreuz und quer und haben die Stadt besichtigt, an einem Wohnhaus von Tenessee Williams haben wir fotografiert, als ein junges Mädchen aus einm Cafe kam und -hi guys where are you travelling- wir kamen ins plaudern und sie gab uns Tipps , was sehenswert ist.
Wir hatten auch einen ersten Blick auf den Mississippi! Das ist schon sehr ergreifend am Ufer dieses Flusses zu stehen, der mächtige Mississippi, zuhause hatte ich noch zur Einstimmung von Mark Twain " Leben auf dem Mississppi" gelesen und dann steht am pötzlich so richtig vor ihm...!!

Am Abend sind wir dann in die Frenchman Street, wo die locals auftreten und die Jugend sich trifft. Das war wirklich ein Erlebnis, eine junge Brass Jazz Band auf der Straße, in allen Clubs live Musik, man geht einfach rein, soweit Platz ist, hört eine Weile zu, wirft was in die Tip-Box , trinkt ein Bier (hier darf man auf der Straße trinken) und geht weiter. "Honeybee be sweeter than honey to me.." sang ein Trio bestehend aus einem Gitaristen, einem Mundhamonikaspieler und einem Waschbrettspieler ergänzt mit Klingel und 2 Dosen, das Ganze hörte sich so genial an!! Ach, das war so wunderschön!
Wir hatten ein gutes und eingermaßen günstiges Hotel in der Innenstadt und legten noch eine self-guided tour zum ältesten Haus New Orleans und zur ältesten Kirche Nordamerikas nach!
Heute morgen hatten wir Frühstück in einem Cafe und ein Herr sang den Mädels hinter Theke etwas vor, wir kamen ins Gespräch , er war Musiker und ist oft in Deutschland aufgetreten, er konnte etwas deutsch und kannte die Liederhalle! Es war sehr spannend seinen Bericht über New Orleans und Katrina zu hören.
Anschließend setzen wir unsere Reise fort , radelten noch durch den Garden District und fanden ganz locker den MRT (Mississppi River Trail), auf diesem kamen wir heute schon an der ersten Plantage (Plantation) "Destrehan" , die man besichtigen kann, vorbei. Wenn mann nicht irgendwie im Hinterkopf hätte, daß dieser Reichtum auf Sklavenarbeit beruht, könnte man es unbeschwerter geniessen. Das Haus ist natürlich ein Traum, die Führung war sehr interessant, wie in allen Museen ect , die wir hier besichtigt haben, mit viel Liebe zum detail. Die Sklavenbehausungen natürlich umso einfacher (Django unchained, läßt uns nicht los). Nun sind wir zwischen Arbeitern aus allen Herren Ländern in einem verrauchten Motelzimmer, haben Pizza kommen lassen, da es nichts in der Umgebung gibt und denken an die lieben guys zu Hause!!

Mississippidampfer
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Strassenmusiker in New Orleans
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Ca. 200 Jahre Live-Oak (Lebenseiche) in Destrehan
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Es ist angerichtet in Destrehan
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Es ist angerichtet im La Place Motel
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Donnerstag, 2. Mai 2013

New Orleans

Ja, wir sind fast da - es sind noch 11 km bis downtown, aber das haben wir heute in dem strömenden Regen nach 136 km nicht mehr riskiert, hier ist nämlich ein riesiges Jazz-Fest und alles ziemlich ausgebucht.
Doch der Reihe nach.....
am Montag fuhr die Fähre leider immer noch nicht und so mußten wir die Bay umrunden, wir fanden ganz gute kleine Nebenstraßen und kamen nach Mobile.Dort ist es nur so, daß es einen Straßentunnel unter dem Hafen durch gibt, den wir aber nicht benutzen durften. So wurden die Gefahrguttransporter und wir im weiten Bogen über eine riesige Brücke um das Hafengelände herumgeleitet!
Mobile ist eine sehr nette Stadt mit einer schön gerichteten Altstadt, die leider wieder völlig zerfällt, da die Geschäfte leer stehen , weil man davor nicht parken kann! An dem Tag fuhren wir dann noch bis Theodore und zwischen Interstate 10 und US 98 fanden wir ein schnuckeliges Motel. Die Nacht dort verbrachte ich leider im bathroom (ich möchte euch die Details ersparen, aber kurz dachte ich , daß Alte ins Altmühltal gehören und nicht nach USA). Na ja, am Dienstag lag ich nur im Bett so hatten wir die Gelegenheit Champignonsleague Dortmund/Madrid zu sehen! Am Mittwoch gings gestärkt mit einem Tee und Toast weiter.
In der Nacht hatte es geschüttet und am Morgen war es schwülwarm. Wir haben eine schöne Strecke gefunden, die mehr oder weniger an der Küste entlangging. 40 km kamen wir so trocken voran, die anderen 43 km fuhren wir im Wolkenbruch, ein Gewitter kam auch immer näher und in Biloxi hatten wir genung- das erste Motel dort ist ein großes Spielcasino, nach unseren Erfahrungen sind das super Motels, super günstig , große Zimmer und Restaurants indoor - genau so war's. Da wir nur 3 $ verspielten, haben sie bei uns ganz schön draufgelegt!! Es ist aber auch so recht unterhaltsam den ganzen Zockern zuzuschauen.
Als wir heute morgen dann unsere Räder durch den Hotelflur schoben, sagte ein einbeiniger Vietnamveteran mit Beinprothese "you guys impress me"- an dem Satz schlucke ich schon den ganzen Tag...
Biloxi wurde vom Hurricane 2005 zu 90% zerstört, überall sind die Zufahrten zu den Häusern und deren Grundriss zu sehen, die Häuser sind jedoch weg.
Einige wenige haben dort wieder neugebaut, die Casinos als größte Arbeitgeber sind schon in voller Schönheit wiedererstanden!
Da das Gewitter bis zum frühen Morgen anhielt, war heute alles naß und überschwemmt, es war so viel Sand auf der Straße, daß ein Bagger ihn aufschaufelte und wieder auf den Strand kippte! Fast wie ein Schneepflug.
So gegen mittag waren wir schon ganz gut vorangekommen, das Wetter sah auch besser aus und wir hatten Rückenwind, so beschlossen wir, so weit wie möglich bis New Orleans zu fahren. Die ganze Küstenregion ist stark vom Hurricane gebeutelt, teils lagen noch Trümmer und Boote im Sumpf. So nach 80 km hatte der Regen uns wieder gefunden , was aber eigentlich gut zur Landschaft, das beginnende Mississippidelta und
die Sümpfe passte.
Ziemlich aufgeweicht erreichten wir also nun das Super 8 Motel, eingebettet zwischen Highway und Interstate. Unser kärgliches Abendessen haben wir an einer nahen Tankstelle gekauft, Tuna-Sandwich, Empanadas, sweet sesam roll und Bananen, da helfen nur 2 Bier Budweiser zum nachspülen!

Von Alabama nach Mississippi (inzwischen schon in Louisiana - es gab leider kein Schild)
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Ohne Worte...
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Umgeben von Wasser "Fort Pike" (kurz vor New Orleans)
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Dienstag, 30. April 2013

Alabama

Brücken, Brücken... diesmal nach Mobile.
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Montag, 29. April 2013

Auf dass die...

... Kaffeetassen möglichst häufig echt sein mögen :-). Gutes Rollen und allzeit wonnevolle Erlebnisse Euch beiden. Ich bleibe dran! Liebe Grüße, derzeit aus dem Segelfliegerparadies Lienz/Austria, Stefanie

wie schön, dann wünsche ich die immer eine handvoll Luft unter dem Segelflugzeug - oder wie man so sagt..

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